Schneider Bau

Boden verbessern.

Baustoff zurück in den Kreislauf führen. Deponieraum sparen.

BODEN ALS BAUSTOFF MIT ZUKUNFT

KREISLAUF SCHLIESSEN - NACHHALTIG UND EFFIZIENT

In einem Flyer haben wir die Informationen für Sie als download aufbereitet (hier klicken).

WAS IST EINE BODENVERBESSERUNGSANLAGE?

Unsere Erschließungspolitik soll bestehende Flächen nutzen und freie Flächen schonen. Das Ziel ist „Null Flächenverbrauch“. Wird eine Nachverdichtung gewünscht, müssen für Rück- und Umbau große Mengen an geprägtem Boden bewegt werden. Die Anlage zur Bodenverbesserung bringt diese Böden wieder in den Stoffkreislauf.

MENSCH UND REGION - UMWELT UND KLIMA

In der Natur geht nichts verloren, alles wird wieder in den Kreislauf rückgeführt. Auch der Mensch ist gefordert, ob bei Plastik, Elektrogeräten oder beim Erdaushub. Es gilt, möglichst viel Material wieder sinnvoll zu verwenden. Die Bodenverbesserung verhindert die nutzlose Deponierung.
Das ist klassisches Re-Cycling mit allen Vorteilen.

WIE FUNKTIONIERT DIE BODENVERBESSERUNG?

  1. Bodengutachten: Vor Ort erfolgt eine Beprobung, gefährliche Stoffe werden aussortiert  und auf die Deponie gebracht.
  2. Aushub: Begleitet von ständigen Kontrollen wird verwertbares Material ausgehoben und in die stationäre Anlage transportiert.
  3. Transport: Beim Transport wird auf eine optimale Auslastung geachtet. Jede Fuhre wird dokumentiert.
  4. Lagerung: Das Material wird nachvollziehbar gelagert und eingruppiert.
  5. Klassifizierung: Sie erfolgt in einem zertifizierten Bodenprüflabor.
  6. Verbesserung: Der Boden wird aufgearbeitet, etwa indem ihm Kalk oder Sand beigemischt werden. Als homogenes Material gelangt er mit definierten Qualitäten zurück in den Bauprozess.
  7. Abtransport:  Das verbesserte Material wird am neuen Einsatzort eingebaut. Die  verwertenden Baustellen können sich auf seine garantierte Qualität verlassen.

VORTEILE

Die Ressource Boden ist endlich und zugleich wichtig – in der Landwirtschaft ebenso wie in der Natur. Es gilt, mit dem kostbaren Material bewusst umzugehen. Die regionale Bodenverbesserung macht es möglich.

Zugleich verkürzt sie Transportstrecken und zahlt so auf die EU-Klimaziele ein. Als Unternehmen sehen wir uns hier in der Mitverantwortung. Darum setzen wir auf tragfähige, nachhaltige Lösungen vor Ort.

DER BODEN GEHT UNS ALLE AN

Global denken, lokal handeln: Dieses Prinzip gilt, wenn wir die bereits jetzt spürbaren Folgen der Erderwärmung eindämmen wollen. Der Ausstoß von CO2 muss auf allen Ebenen verringert werden. Entsprechende Maßnahmen und Aktionen können von Landesregierung und Landkreisen ebenso ausgehen wie von Städten und Gemeinden – und von jedem Einzelnen, der Lösungen unterstützt, die zur CO2-Vermeidung beitragen.
Eine Anlage zur Bodenverbesserung leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Sie verhindert verkehrsintensiven Abfalltourismus und führt Baustoffe regional in den Kreislauf zurück: weniger Kilometer, mehr wichtige Impulse für eine gesunde Erde. Davon profitieren wir – und die nachfolgenden Generationen.

BEITRAG ZUR CO2-EINSPARUNG

Um die Klimaziele der Europäischen Union zu erfüllen, muss die Bundesregierung die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 14 Prozent senken. Das hat auch Auswirkungen auf die Bauwirtschaft: Denn die Regierung will Deponieraum reduzieren und regionale Lösungen für die Wiederverwendung von Boden als Baustoff entwickeln.
Der Umgang mit mineralischen Ersatzbaustoffen soll künftig durch eine Mantelverordnung definiert werden. Das Bundesumweltministerium geht von einer Mehrmenge an Material aus, die zwischen 10 und 13 Mio. Tonnen liegt. Bauunternehmen rechnen mit einer bis zu fünf Mal höheren Zahl. Anlagen zur Bodenverbesserung werden dringend benötigt, um dieser kommenden Herausforderung zu begegnen.

FRAGEN?

Gerne informieren wir Sie über unsere laufenden Projekte und die Hintergründe der Bodenverbesserung.
Telefonisch erreichen Sie uns unter 09343 6200-0 oder per Mail info@boden-verbessern.de

Kontakt und Informationen:

Konrad Bau GmbH & Co. KG
Waldstraße 29
97922 Lauda-Königshofen, Ortsteil Gerlachsheim
www.boden-verbessern.de
info@boden-verbessern.de

Ihre Ansprechpartner

KRÄFTE BÜNDELN - KOOPERATION

Das Konzept für den regionalen Baustoffkreislauf braucht Aufbereitungs-Kapazitäten. Wir bündeln unsere Kräfte mit weiteren mittelständischen Partnern.

Firma BBH Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe
gegründet 2018
Firmensitz Kupferzell-Rüblingen

WEGE SUCHEN ...

KONFLIKTE ERNST NEHMEN UND LÖSUNGEN SUCHEN

Die Experten sind sich einige - die Rückführung von Boden in den Baustoffkreislauf ist politisch gewünscht. Im Taubertal entsteht in Gerlachsheim eine stationäre Abfallaufbereitungsanlage. Wir sind den rechtlich und wirtschaftlich notwendigen Weg gegangen und wurden nach der Genehmigung überrascht von der vehementen Reaktion der direkten Anwohner. Sie wehren sich gegen den befürchteten zunehmenden LKW Verkehr. Dabei trägt ein regionaler über 30-jähriger Streit über die Verkehrspolitik im Ortsteil der Stadt Lauda-Königshofen zur Eskalation maßgeblich bei. Wir können die Haltung der Bürger nachvollziehen. Wir unterstützen einen konstruktiven Lösungsweg und beteiligen uns an einem Moratorium. In einem zeitlich begrenzten moderierten Prozess soll dabei von einer definierten Kleingruppe der regionale Entscheidungsweg erneut betrachtet werden.

Hier erfahren Sie mehr über die Entwicklung des Moratoriums um die stationäre Abfallbearbeitungsanlage in Lauda-Königshofen Ortsteil Gerlachsheim. 

BAUEN HEISST TRANSPORTIEREN

JEDER GESPARTE KILOMETER HILFT DER UMWELT

Seit Jahren sind wir im Gespräch mit unterschiedlichen Beratern, um einen wirksamen Ansatzpunkt für eine CO2 Senkung zu finden. Dabei möchten wir keinen Freikauf betreiben, indem wir internationale Ausgleichsflächen erwerben. Wir möchten regional einen postiven Beitrag bringen.

Die Anzahl und die Strecke der Transporte ist entscheidend. Je weniger Kilometer unsere LKWs fahren, desto weniger Abgase verlassen die Motoren. Die Abfallmengen auf den Baustellen stellen dabei einen Engpass dar. Unser Ansatz gilt der Wiederverwendung der auf jeder Baustelle anfallenden Mengen.

Aktuell gibt es einen Mülltourismus, da die wenigen, sich ständig verteuernden Deponieangebote die Situation bestimmen.

Kann es gelingen, die Hälfte des auf den Baustellen anfallenden Materials in einen Kreislauf zurückzuführen? Nirgends werden Deponien gewünscht. Dennoch sind Bauvorhaben wichtig, um unsere Infrastruktur auf einem guten Niveau zu halten. Eine Gesellschaft, die nicht mehr baut, stirbt. Rückbau, Umbau, Nachverdichtung, Erneuerung, Instandhaltung - überall entstehen große Mengen an Boden, der eine Vorprägung hat. Wir müssen mit diesem Material umgehen.

BAUEN MIT SCHMALEM BUDGET

Die Kosten für die Deponierung des Baustellen-Abfalls steigen seit Jahren. Die Gesamtkosten Kostenanteil für ein Bauprojekt werden durch die Kosten, die für die Beseitigung anfallen, immer stärker bestimmt. Wir möchten auch den privates Häusles-Bauern helfen, dass sie auch noch morgen ihr eigenes Eigenheim bauen können.

BODEN ALS BAUSTOFF

Wer baut, braucht für einen qualifizierten Ablauf verlässliche Baustoffe. In der stationären Aufbereitung wird das klassifizierte Material zu Ersatzmaterial verbessert und kann wieder als Qualitätsmaterial auf Baustellen genutzt werden. Der Abbau von neuem Material wird verringert. Deponieraum wird geschont. Energie wird reduziert.

KREISLAUFWIRTSCHAFT

DEPONIEN SCHONEN

Die VDI Nachrichten berichten in der Ausgabe vom 8.6.2018 über die Entwicklung des Mülls. Insgesamt wurden 2016 laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis, 2018) 2,3% mehr Müll in Deutschland (insg.411,5 Mio. Tonnen) produziert. Gut die Hälfte des Gesamtaufkommens stellen Bau- und Abbruchabfälle dar. Sie nahmen im Vorjahresvergleich um 13,8 Mio. Tonnen (6,6%) zu.

Stoffe, die zurück in den Kreislauf gelangen können, sollten auch wiederverwertet werden. Hier kann die Bodenverbesserung helfen. Wir bewegen große Mengen bei einem Bauprojekt. Diese Mengen sollen wieder in den Kreislauf eingebracht werden.

Wir brauchen Deponien, um notwendige überwachungsbedürftige Stoffe kontrolliert zu lagern. Die Auflagen für die Deponien steigen. Die Umweltgesetzgebung verschärft sich zurecht. Dadurch verteuert sich die Anlieferung für die Deponien ebenfalls.

 

 

FRIEDVOLLES ZUSAMMENLEBEN

WIR ALLE ENTSCHEIDEN UNSER ZUSAMMENLEBEN

Wir leben gerne in Deutschland, zahlen gerne Steuern und erfüllen die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wir entwickeln unsere Standorte im öffentlich rechtlichen Verfahren. Unser wirtschaftlicher Erfolg gewährleistet die Lebensgrundlage für die Beschäftigten und ihre Familien.  Durch Kooperationen erweitern wir unsere Entwicklung.Wir tragen das unternehmerische Risiko für die Bodenverbesserungsanlage - die Anlage muss nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein.

Wir lehnen die persönlichen Angriffe auf die bei der Firma Konrad Bau beschäftigten Menschen ab. Die Bauarbeiter sind an vielen Stellen Projektionsflächen für die Emotionen der Verkehrsteilnehmer. Wir haben Verständnis, dass Menschen wütend werden, wenn sie morgens einen längeren Weg zur Arbeitsstätte brauchen, der durch eine Baustelle begründet ist. Die Verantwortung für die Baustelle liegt NICHT bei uns als Bauunternehmen. Wir sind wie die Polizei und die Rettungskräfte diejenigen, die die Aufgaben erfüllen. Wir gewährleisten die Infrastruktur. Wir setzen uns dafür ein, dass Sie außerhalb der Baumaßnahme einen verlässlichen und zeitlich berechenbaren Anreiseweg nutzen können.

Die Bauleute haben Wertschätzung verdient - und keine Hasstiraden von wütenden Menschen! Bitte helfen Sie mit, dass diese Veränderung wahrnehmbar wird - damit wir alle auf einem freundlicheren Planeten zusammenleben können.