Messe 2018: Boden und Digitalisierung

Veranstaltungen erstellt von DK

46.000 Besucher zählte der Veranstalter Koenitz auf der 7. Messe Öhringen, die vom 3.-6.5.2018 in Öhringen stattgefunden hat.

Foto: Hohenloher Zeitung

Geocaching, Baggerfahren und Caipi genießen

Bei herrlichem Wetter fanden zahlreiche Gespräche mit interessierten Besuchern statt.

Doppelcontainer mit Inhalt

Der technische Baustoff Boden wurde genauer angesprochen. Neben den reinen Bodenparametern gilt unsere Aufmerksamkeit der Fruchtbarkeit unseres wunderbaren Planeten. Wir bewegen große Massen und haben zahlreiche Möglichkeiten, den Boden gut zu behandeln.

Bauen 4.0

Die Digitalisierung beschäftigt die regionalen Familienbetriebe, die sich für den Gemeinschaftsstand Bau bekennen. Daher auch der Titel für 2018: Bauen 4.0 - Bau Dir Deine Zukunft

 Die Wegbereiter aus Öhringen haben elektrisch betriebene Baumaschinen auf den Stand geholt, eine Bagger-Simulation zum Ausprobieren im Doppelcontainer installiert und mit den Vermessungsgeräten High-Tech Geocaching angeboten. 20 Schätze konnten auf dem Messegelände eingemessen werden.

Rückblick - 6. Messe 2015

 

Elf Unternehmen machen das Welterbe mit dem Bau des Limes-Portals für die Messe Öhringen erfahrbar. Auf der 6. Messe Öhringen öffnet sich vom 7. bis zum 10. Mai ein Tor in die Vergangenheit. Das „Limes-Tor“ wird von elf Unternehmen aus der Region mit klassischer Handwerkskunst und Original-Materialien im Maßstab 1:1 errichtet. Ein Hingucker, der auch auf der Landesgartenschau 2016 in Öhringen lebendige Geschichte erlebbar machen wird.

Bereits seit Herbst 2014 laufen Planung und Umsetzung der von der Schneider GmbH & Co. KG als Wegbereiter initiierten Arbeiten am Gemeinschaftsstand BAU der Messe Öhringen. Zur Leistungsschau des regionalen Handwerks werden 2015 wieder etwa 40.000 Besucher erwartet. Die Messe ist damit auch Bühne, dieses Mal für eine besonders spektakuläre Inszenierung: Kreative Köpfe aus insgesamt elf Unternehmen nehmen die Herausforderung an, den historischen Durchgang am UNESCO-Welterbe Limes so historisch exakt wie möglich zu erstellen.

Architekt Ulrich Schimmel hat ein 9 Meter breites und 5,50 Meter hohes Tor entworfen, das links und rechts an römische Palisaden anschließt. Elf Pagoden, eine für jedes Unternehmen des Limes-Portalbaus, sollen den Durchgang einrahmen. Dazu kommt eine Bühne für Showeinlagen, unter anderem werden römische Schautruppen das Messegelände bevölkern. Neben den Numerus Brittonum aus Welzheim werden sich wohl auch etliche Öhringer in römischen Uniformen und Gewändern präsentieren.

Eichenholz und weiße Palisaden

Gebaut wird wie vor 2.000 Jahren, als sich der Obergermanisch-Raetische Limes über 550 Kilometer vom Rhein bis zur Donau erstreckte. So werden auf der Fläche bei der Öhringer Kultura mächtige Eichenholzstämme verbaut, wie sie auf modernen Baustellen längst nicht mehr zu finden sind. Die Mitarbeiter von Holzland Megerle bearbeiten lange, gerade gewachsene Stämme, die an der dünnsten Stelle mindestens einen Meter Durchmesser besitzen müssen. Eichen also, die vor 350 bis 400 Jahren gepflanzt wurden.

Der Limes Portal Bau ist experimentelle Archäologie, die in die Vergangenheit weist, zugleich aber Perspektiven in die Zukunft eröffnen soll. Wissenschaftlich betreut wird der Bau von Dr. Stephan Bender vom Limes-Informationszentrum Baden-Württemberg. Auf Basis seiner Arbeiten erfolgt auch die Farbgebung: Die Palisaden werden weiß gestrichen mit einer roten Sockelzone, der Durchgang wird in Rot getaucht.

„Nachhaltiges Projekt mit Signalwirkung“

Wegbereiter Eberhard Köhler, Geschäftsführer der Schneider GmbH & Co. KG, sieht im Bau des Limes-Portals eine einmalige Chance für die Stadt und für die Teilnehmer: „Uns kann es gelingen, ein nachhaltiges Projekt mit Signalwirkung zu initiieren.“ Der Messe-Durchgang würde die Besucher begeistern, zugleich könnten die beteiligten Firmen auch junge Menschen ansprechen und potenzielle Auszubildende für ihre Berufe begeistern.

Wie Architekt Ulrich Schimmel, der Palisade und Tor als Einheit geplant hat, will auch Eberhard Köhler das gesamte Projekt umsetzen. Dazu müssen die Limes-Bauherren vom Gemeinschaftsstand noch baurechtliche und finanzielle Hürden überwinden. Man könnte auch sagen: einen Durchgang schaffen. Der Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler unterstützt das Portal-Projekt jedenfalls bereits voll und ganz: „Wir erwarten einen ganz besonderen Beitrag des Gemeinschaftsstandes Bau, eine perfekte Verbindung der Messe mit der Gartenschau und dem Welterbe der UNESCO.“

Die beteiligten Unternehmen:

Holzland Megerle
Schneider – Ihr Wegbereiter
Kramer Gerüstbau
Architekt Schimmel
Herbold Hebebühnen und Kranverleih
Abelein Event Service
Bauunternehmung Gauer
OBI Baumarkt Schneider
Markthalle Bort
Baustoffe Ziegler
Montagebau Karl Göbel

Transfer zur Landesgartenschau Öhringen 2016

 

"Der Gemeinschaftsstand Bau hat unbestritten ein tolles Projekt gebaut, das die volle Wertschätzung der Landesgartenschau Geschäftsleitung und der Stadt Öhringen erfährt. Der Ergebnis der super Projektentwicklung wird ihren Platz in der Gartenschau einnehmen und wir werden diesen Auftritt befeiern und befeuern, sobald es wieder sichtbar wird. Das gesamte Thema Limes wird in der Cappelaue eine wunderbare Gartenschau bilden: Limestor - Heckenskulptur und Plattenskulptur bis zum Limesblick. Das ist Einzigartig." schwärmte die Geschäftsführerin der Landesgartenschau GmbH Annette Stoll-Zeitler bei den Gesprächen zum Eigentumsübergang des Messeprojektes. Geplant ist bis Ende Juli die historischen Details der Beschläge und Anlängungen der Torflügel mit dem Landesamt für Denkmalpflege zu finden. Diese müssen in den liegenden Hölzern eingebaut werden. Im Oktober wird es ein Richtfest geben, auf das wir uns heute schon freuen. Im Frühjahr soll dann die Farbe an die Hölzer aufgebracht werden. Musterflächen werden jetzt schon bewittert, um zu sehen, wie sich die Farbe auf dem gerbstoffreichen Eichenholz verhält.

Rückblick - 5. Messe 2012

Die Eröffnungsfeier in der Öhringer Kultura wurde von OB Michler und Elvira Schimanski eröffnet. 250 Aussteller zeigten, was sie zu bieten haben. 40.000 interessierte Besucher erwartet die Messeorganisation.

Rückblick - 4. Messe 2009

Rückblick - 3. Messe 2006

 

Rückblick - 2. Messe 2003

 

Rückblick - 1. Messe 2000

Rückblick - Heimattage Baden-Württemberg 1993

Einsortiert in: Messe Wegbereiter Kooperation Zurück zur Übersicht