Schneider Bau

Fachtag 2019: Gemeinschaft

Veranstaltungen Erstellt von DK

Große Themen brauchen gemeinsame Lösungen. Der 26. Kundenfachtag widmete sich dem Miteinander. Drei externe Referenten stellten ihre Erfahrungen mit gemeinschaftlichem Wirken vor:

  • Klaus Grimmeißen, beratender Ingenieur und Bezirksvorsitzender der DLRG Hohenlohekreis
  • Isabelle Ays, akademische Mitarbeiterin KIT, Karlsruhe
  • Moritz Krauß, Networker Digitale Medien und Social Media

Eberhard Köhler

Der Geschäftsführer der Wegbereiter Gruppe begrüßte die Teilnehmer im Stammhaus herzlich. "Wir sind Systemstörer" fasste Köhler seinen Eindruck als Baupraktiker zusammen. Der kommunikative Anteil eines Baustelle wird immer größer. Bei einer bestehenden Trasse muss mit 14 Monaten Monitoring gerechnet werden, bevor die eigentliche Bauphase beginnen kann. Der Standort Konrad Bau ist durch die Entwicklung der Bodenverbesserungsanlage im Taubertal direkt an einem Monitoring-Prozess betroffen. Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements der Wegbereiter gilt der Faszination Jugendlicher für das Bauen, bspw. in der Bauschule aktuell auf der Bundesgartenschau Heilbronn. Gemeinschaft hat Bedeutung für die Firma als Team und für die Gesellschaft als große Gruppe. Wie gelingt es die unterschiedlichen Perspektiven in einen Kompromiss zu führen?

Klaus Grimmeisen

Die Gemeinschaft braucht das Ehrenamt

Klaus Grimmeisen gab Einblick in den Aufgabenbereich der DLRG. Schwimmunterricht und Wasserüberwachung oder Hochwasserschutz - gesellschaftswichtige Aufgaben übernimmt das Ehrenamt. Große Herausforderungen müssen angegangen werden. Datenschutzstrukturen sind aufwändig. Jugendschutz muss in der Vereinsstruktur verankert werden. Die Zusammenarbeit in den ländlichen Gemeinden klappt besser als in der Großstadt. Investitionen sind zuorganisieren und Förderer zu finden.

Isabelle Ays

der grüne Antrieb für Baumaschinen

Die VdBUM Preisträgerin betonte das Pariser Klimaabkommen. In Deutschland fehlt noch die Entscheidung, wie wir mit diesem Versprechen umgehen wollen. Bis 2050 dürfen keine Fahrzeuge mehr fahren, die Treibhausgase emittieren. Bei einer Lebenszeit von 30 Jahren dürfen demnach ab 2032 keine Fahrzeuge mit Treibgasemissionen mehr verkauft werden. Ays erläuterte die Einflussmöglichkeiten der Abgasreduzierung: die Prozessoptimierung und die Fahrerqualifzierung. Ein geschlossener CO2 Kreislauf gelingt nur durch Pflanzen, die wieder CO2 verbrauchen. Carbon Capture & Storage System für Baumaschinen - Projektpartner werden noch gesucht

 

Moritz Krauß

gemeinsam große Dinge entwickeln

Open source nutzt jeder als kostenfreies Alltagshilfsmittel. Typo3 - 'inspire people to share' - als gemeinsame Sprache in der digitalen Welt. Wegbereiter Intranet "Weg.WIKI" wurde in dieser Umgebung aufgebaut. "Wir möchten zu jeder Zeit das benötigte Wissen abrufen können", steht als Ziel über dieser Entwicklung.

Querdenken - der Spaziergang auf dem Lagerplatz

Das Gehörte verdichten - in vier Gruppen strömten die Besucher/-innen über den Lagerplatz der Öhringer Straßenbauer.

Rückblick auf 25 Jahre Kunden-Fachtage

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