Schneider Bau

Bachelor Projektmanagement

Ausbildung Erstellt von dk

"JEDEN TAG WARTET EINE NEUE HERAUSFOREURNG."

Benedikt Scherer (21) ist Student an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach. Seine fachpraktische Ausbildung absolviert er bei Konrad Bau in Lauda-Königshofen.

Frage: Was treibt Dich an bei Deinem Beruf?
Benedikt: Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und es ist wirklich nie langweilig. Immer wartet eine neue Herausforderung und Aufgabe auf mich. Jeden Tag kann ich neue Erfahrungen sammeln.
Frage: Wie sieht Dein Berufsalltag aus?
Benedikt: Während der praktischen Ausbildung liegt mein Schwerpunkt in der Unterstützung der Bauleitung. Ich erstelle Aufmaße und rechne die Baustellen ab. Außerdem bin ich für die Betreuung der Soft ware „bau-mobil“ bei Konrad Bau verantwortlich.
Frage: Gibt es auch etwas, das Dir nicht gefällt?
Benedikt: Bisher habe ich noch keine Kritikpunkte. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Berufswahl.
Frage: Was reizt Dich an Deinem Beruf?
Benedikt: Jeder Tag ist anders, manchmal weiß ich morgens noch gar nicht, was mich nachmittags erwartet. Richtig gut finde ich, dass man am Ende wirklich sieht, welche Leistung man vollbracht hat.
Frage: Wie kamst Du zu den Wegbereitern?
Benedikt: Schon als Kind habe ich mich für Baustellen interessiert. In der Schule habe ich einige Praktika in Baufirmen absolviert, darunter auch bei Konrad Bau. Das Arbeitsklima und der familiäre Umgang in der Firma hat mich fasziniert. Nach dem Abschluss des Wirtschaftsgymnasium habe ich mich 2016 dann auf eine Stelle bei den Wegbereitern beworben.

Sinnvolles Arbeiten

Wir bauen Verbindungen: Das sind einerseits Straßen, damit die Menschen ihr Grundbedürfnis Mobilität erfüllen können. Der andere Schwerpunkt unserer Tätigkeit sind Ver- und Entsorgungsleitungen.
In diesen wird flüssig oder gasförmiges Medium geführt wie Erdgas, Wasser, Abwasser oder Fernwärme. Auch Daten- und Steuerungskabel, Niedrig- und Starkstromleitungen oder Notstromversorgungen sollen im Untergrund kontrolliert verlegt werden. Wie wichtig die sorgfältige Ausführung dieser Leistung ist, vergessen wir als Nutzer. Selbstverständlich drehen wir den Wasserhahn auf und nutzen das saubere Trinkwasser. Cholera, Ruhr und Co. gehören in Deutschland der Vergangenheit an. Das gelingt, weil die technischen Regeln für sauberes Trinkwasser eingehalten werden. Auch in der Abwasseraufbereitung ist Deutschland europaweit führend. 96% der deutschen Abwässer werden gereinigt. Das gelingt nur deshalb, weil die Infrastruktur unterhalten und auf einem guten Stand gepflegt wird.
Unsere Wegbereiter gewährleisten diese Infrastruktur. Der Vermesser übernimmt die Daten und bereitet sie für die Nutzung auf der Baustelle auf. Der Baugeräteführer koffert den Boden zentimetergenau ausund gewährleistet die Lage der späteren Rohrleitungen. Der Straßenbauer legt die Trasse an und verdichtet diese nach dem Rohrleitungsbau. Der Rohrleitungsbauer verbindet die einzelnen Leitungsteilstücke und säubert diese auch damit das Trinkwasser einwandfrei in die Haushalte geleitet werden kann. Der zukünftige Bauleiter überblickt all diese Tätigkeiten und stimmt sie mit dem Bauherrn und den weiteren Leitungsträgern ab. Das Team arbeitet eng zusammen und kommuniziert mit allen Interessenspartner. Nach getaner Leistung können alle jahrelang zufrieden ihre  geleistete alltägliche Arbeit „benutzen“. Wir arbeiten regional dort wo unsere Kinder später unterwegs sind. Wir leben in dem Umfeld, das wir selbst gebaut haben. Mehr Identifikation mit der eigenen Leistung ist kaum vorstellbar.

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