Schneider Bau

Drei Standorte. Ein Ziel.

Schneider Bau Heilbronn, Konrad Bau Lauda und Schneider Öhringen – wir bauen für unsere Kunden seit 1903.

Zahlen - Daten - Fakten

Firma Schneider Lärmschutz GmbH
gegründet 2011
Firmensitz Öhringen
Geschäftsführung Eberhard Köhler
Markus Kircher ppa.

ArGe Schneider - Remex Lärmschutzwall Ost erfolgreich beendet

Alle Baukosten des 340m langen Erdwalls entlang der A 6 zwischen Öhringen und Neuenstein stemmte die Arbeitsgemeinschaft der Öhringer Baufirma Schneider und der Heilbronner Niederlassung des Entsorgers Remex. Dabei verdoppelte sich die Bauzeit von ursprünglich geplanten drei Jahren auf eine Bauzeit von 2010 - 2016. Mit großer Sorgfalt wurden die eingebauten Materialien doppelt beprobt. Vor dem Ausbau und im Haufwerk im Damm. Die genaue Höhe und Lage jeder einzelnen Fuhre ist nachvollziehbar dokumentiert. Dabei wurden strenge Vorschriften eingehalten: einerseits hinsichtlich der Standfestigkeit und andererseits hinsichtlich des eingebauten Materials.

Weil Lärmschutz neue Wege braucht ....

Mit unserem Planeten Erde wollen wir pfleglich umgehen. Es gibt aber Materialien, die offen gelagert unserer Mutter Erde schaden. Mit den Liniendeponien können wir sichere Bereiche schaffen, in denen belastetes Material einen definierten Platz findet.

Durch bindiges Material ist der Kernbereich allseitig umgeben. Unabhängige Gutachter kontrollieren ständig den Einbau und die Anlieferung der Materialien. Dokumentierte Einbaustellen garantieren ein Maximum an Sicherheit.

Bauen ohne Abfall

Nahezu bei jedem Projekt fallen Stoffe an, die vor Ort nicht mehr gebraucht werden. Bauen ohne Abfall ist ein zukünftiges Ziel, an dem wir gerne arbeiten. Wir suchen Möglichkeiten, dieses Material  wieder zu verwenden.

Beim Erdaushub für Neubauten auf vorher landwirtschaftlich genutztem Gelände wird das Bodenmaterial häufig auf anderen landwirtschaftlichen Flächen genutzt. Damit werden Geländeformen korriert und die Flächen sind besser zu bearbeiten.  Auch können höherwertige Böden aufgefüllt werden um die Bodenqualität zu erhöhen.

Bisher wird Aushub, der nicht genutzt werden kann, auf Deponien transportiert.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner remex conmin bauen wir einen Lärmschutzwall. Dort wird ausgebautes huminöses Material nach vorheriger Eignungsprüfung eingebaut. Die ersten Proben werden an der Ausbaustelle genommen und untersucht. Das genehmigte Material wird transportiert und an der Einbaustelle am Lärmschutzwall erneut einer Beprobung unterzogen. In engem Zusammenspiel zwischen Genehmigungsbehörde und Baubetrieben wird eine kontrollierte Lagerung von Material gewährleistet.

Die CO2 Bilanz eines Projektes hängt von der Transportentfernung der Materialien ab. Idealerweise wird der Boden möglichst wenig transportiert. Wir suchen ständig Lösungen in regionaler Nähe. 

Bodenverbesserung

Ausgehobenes Erdmaterial kann durch Zugabe von natürlich vorkommenden, mineralischen Stoffen - beispielsweise Kalk oder Zement - verbessert werden. Nach dieser Aufwertung steht das Material als Baustoff zur Verfügung. Dadurch kann die Herstellung von neuem, im Unterbau der Straßen benötigtem  Material verringert werden und die Steinbrüche können länger genutzt werden. Gleichzeitig entsteht ein sehr positiver Effekt für die Deponieräume: die für den Straßenbau eingebauten Mengen vergrößern die Kapazität der vorhandenen Deponien. Es müssen keine neuen Deponien angelegt werden.

Seit 2011 sammeln wir Erfahrungen beim Lärmschutzwall in Öhringen - die zuverlässige, konsequente und bewußte Abwicklung des alltäglichen Ablaufs stärkte das Vertrauen der Genehmigungsbehörden, der untersuchenden Baustoffgutachter zu uns Wegbereitern.

Einweihung Herbst 2016

"Ohne den Lärmschutzwall wäre das Baugebiet Limespark nicht möglich gewesen", betonte der Öhringer OB Thilo Michler bei der Einweihung im Oktober 2016.

 

 

 

Muldenentwässerung der Autobahn A 6

Restarbeiten entlang des Lärmschutzwalls wurden Ende November durchgeführt. Dabei konnte eine Fahrbahn vom Verkehr befreit werden.