Eberhard Köhler begrüßte 140 Menschen in der Öhringer Kultura. Das Einzugsgebiet des Wegbereiters zog von Crailsheim bis Ludwigsburg, von Mannheim bis Würzburg Entscheider nach Öhringen. Die Fürsorge für die Baubeschäftigten betonte Köhler besonders: die Bauarbeiter dienen als Projektionsfläche für die WUT der Betroffenen.
Dr. Christine Dörner, Führungsakademie Karlsruhe, erläuterte den Ansatz der Veränderung in den öffentlichen Verwaltungen. DIE Verwaltung gibt es nicht bei den komplexen Strukturen. Die Kommunen sind näher am "Kunden" dran. Der Wandel in diesen Bereichen hin zur Dienstleistungsstruktur ist daher auch weiter.
Herr Möller, Verband der Bauwirtschaft Nordbaden, bezog sich auf eine Studie, bei der die immense Kapitalmenge von 50 Milliarden Euro in blockierten Großprojekten gebunden sind. Möller schilderte das Großkraftwerk Mannheim als gelingendes Großprojekt. Insbesondere die frühzeitige Einbeziehung der Beteiligten in unterschiedlichen Gremien habe zum Gelingen beigetragen.
Herr Schneider, Volksbank Main-Tauber, begeisterte mit seinen Ausführungen zu PPP in der Region Main-Tauber. Eine GmbH wurde für eine Windkraftanlage entwickelt, deren Gesellschafter eine Einschränkung haben: es können nur diejenigen teilhaben, die auf die "Spargel" (Windkraftanlage) sehen können. Die Betroffenen werden zu Nutznießern. Dadurch ist die Akzeptanz der Anlage immens gestiegen, der Widerstand praktisch weggefallen.
In den Austauschrunden fanden sich spannende Ansätze. "Brauchen wir die Wut um den Mut für die Veränderungen zu gewinnen?" beantworteten die Teilnehmer teilweise sehr gegensätzlich.
Auf dem Hohenloher Weindorf konnten die unterschiedlichen Standpunkte weiterentwickelt werden.
