Schneider Bau

Wissen

Albert Einstein formulierte, dass Probleme niemals mit derselben Denkweise gelöst werden können, durch die sie entstanden sind. Wir nehmen uns die Zeit, um in unterschiedlichen Gruppen über unsere Fehler und Potentiale nachzudenken.

Für jeden Standort führen wir ein SCHLUSSGESPRÄCH. In der Runde der Bauleiter und Kalkulatoren werden zwei Projekte intensiv betrachtet. Wo liegen die Stolpersteine? Welche Erfolgsfaktoren identifizieren wir.

Schlussgespräch je Standort 20 Teilnehmer

In den ZIRKELN frischen wir unser Grundwissen Arbeitssicherheit auf und bringen es auf den neuesten Stand. Dabei referieren Kollegen vor den Kollegen. Wir haben nur wenige externe Referenten dabei, sondern arbeiten das aktuelle Wissen selbst auf. Ganz wertvoll sind dabei die Vorbereitungen - Details werden angesprochen und untereinander ausdiskutiert. Viele Menschen wirken zusammen. Zudem üben die Referenten das Vermitteln von Wissen.

Der MARKTPLATZ B-CHECK bietet als Großgruppenmoderation den Wissensaustausch für 100 Menschen. Vom Geschäftsführer, über die Standortleiter, die Bauleiter, die Angestellten und die Teamleiter auf der Baustelle bringen wir uns gegenseitig auf den neusten Wissensstand. Struktur bieten uns die Arbeitskreise Recht, Azubi, Kunde, Wissen, Maschinen und Personal. 2017 haben wir intensiv die internen Spielregeln angedacht. Welches Verhalten akzeptieren wir gar nicht für einen Wegbereiter? Welche Menschen können wir wieder zurück in unseren Korridor holen?

Der BAULEITER-ZIRKEL bringt in 15 Minuten jeweils einen Themenbereich ins Gespräch. Diese Einblicke sollen Appetit auf mehr machen - das Interesse wecken, selbst weiter in die spannende Materie einzusteigen.

Dabei ist die gegenseitige Offenheit und die wertschätzende Kommunikation in den jeweiligen Gruppen eine notwendige Voraussetzung. Es gehört viel Mut dazu, vom eigenen Verbesserungspotential zu reden. Ob dies nun auf der persönlichen Ebene ist, wenn z.B. jemand im Umgang mit Suchtmitteln die Kontrolle nur noch bedingt hat oder ob eine Führungskraft mit dem erreichten Baustellen-Ergebnis nicht zufrieden ist. Immer steht ein Mensch im Fokus, der im Wiederholungsfall sein Verhalten überdenkt. Diese Reflexion ist mühselig, fällt dem eigenen Ego schwer. 'Wegsehen bringt uns nicht weiter!' fasste Eberhard Köhler in der Einleitung der Schlussgespräche diesen Weg zusammen.

Straßenbauer, Tiefbau-Facharbeiter, Kauffrau für Büromanagement, Industriekauffrau, Bachelor Projektmanagement trafen sich mit zwei Ausbildern und der Moderatorin zum Workshop 2017. Erstmals waren alle DHBW-ler dabei.

Die zukünftigen Wegbereiter erarbeiteten welche Inhalt die Firmenkommunikation aus ihrer Sicht spannend macht. Eigene Beiträge wurden gesammelt und ein erster Redaktionsplan festgelegt. Im Hausblättle und in den digitalen Medien werden die Azubi Ideen eingearbeitet werden.

In der Abschlussrunde gaben die jungen Menschen ihre Wertung zu dem gemeinsamen Nachmittag ab:

  • wir konnten viel ausreden - es wurde nicht reingeredet
  • wir konnten unsere Meinung darstellen
  • wir haben offen geredet - niemand hat sich zurückgehalten
  • wir konnten jeden einzelnen kennenlernen
  • wir waren miteinander aktiv
  • es war gut - jeder konnte sich einbringen
  • die Firma reagiert auf meine Meinung
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