Schnupperpraktikum - BWL Handwerk

Ausbildung

Im Juli durfte ich ein einwöchiges Praktikum im Unternehmen Schneider am Standort Öhringen machen. In der Zeit meines Praktikums ging es primär darum, das Unternehmen und so viele Abteilungen wie möglich kennenzulernen um am Ende zu wissen, ob der duale Studiengang BWL-Handwerk passend für mich ist. Mit vielen neuen Eindrücken, welche hauptsächlich orange geprägt waren, ging es dann in eine aufregende Woche.

In dieser Woche habe ich verschiedenste Abteilungen durchlaufen und wertvolle Einblicke bekommen. Am Anfang der Woche verbrachte ich einige Zeit in der Kalkulation, dort lernte ich, dass schon kleinste Beträge und Zahlenabweichungen den Ausschlag geben können, ob man eine Submission gewinnt oder nicht. In der Personal- und Lohnabrechnungsabteilung merkte ich schnell, wie wichtig aber auch zeitaufwendig die Erfassung einzelner Daten sein kann. Ich realisiert sofort, dass man auch hier gute Computerkenntnisse braucht um seinen Arbeitsalltag zu meistern.

In der Personalabteilung lernte ich zudem , dass zwar jeder Mitarbeiter auf dem Papier eine Nummer hat, jedoch nicht im Unternehmen, dort ist niemand einfach nur eine Nummer.  Das sieht man auch in den verschiedenen Arbeitskreisen, wo sich jeder Mitarbeiter gerne einbringen darf. Ich selbst durfte während meines Praktikums am Arbeitskreis Kunde teilnehmen. Hier darf jeder Vorschläge bringen, die dann Brainstorming gesammelt werden. Da die Teilnehmer des Arbeitskreises aus unterschiedlichsten Fachbereichen kommen, werden so viele verschiedene Gedanken und Ideen gesammelt. Auch ich als Praktikantin konnte mich einbringen .

Nicht zu vergessen die Abteilung Bauabrechnung, ein schlichter Begriff hinter dem sich viel Arbeit und Verantwortung versteckt. Aber schnell merkte ich auch wie viel Freunde sie an ihrer Arbeit haben. In dieser Abteilung lernte ich Sonderprojekte der Kalkulation kennen, wie ein Aufmaß gemacht und anschließend in die Bauabrechnung  integriert wird.

An meinen vorletzten Tag verbrachte ich einen Nachmittag in der Bauschule. Hier sollen Kinder für das Handwerk und die entsprechenden Berufe begeistert werden. Während der Betreuung der Kinder, in diesem Fall eine wilde Fußballtruppe, welche einen Geburtstag feierte,  musste man immer hell wach sein. Sonst kann es passieren, dass man beim Gummistiefelweitwurf mal einen Gummistiefel an den Kopf bekommt. Das Highlight der Kinder war natürlich das Bagger fahren.

Alle Mitarbeiter waren immer sehr freundlich und nahmen sich viel Zeit für mich und meine Fragen. Insgesamt habe ich mich sehr wohlgefühlt und kann nach dieser Woche sagen, dass der Studiengang BWL-Handwerk der richtige für mich ist.

Wir freuen uns sehr Frau Sulzbacher im nächsten Jahr zum dualen Studium BWL Handwerk bei uns begrüßen zu dürfen!

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