Schneider Bau

Karriere im Straßenbau

Ausbildung Erdbewegung erstellt von DK

Der heutige Jung-Bauleiter Daniel Lurz begann seine Karriere als Straßenbauer-Azubi bei der Konrad Bau GmbH & Co KG. Beim Bauvorhaben Wolpert in Schwabbach gilt es auf engen Raum mit unterschiedlichen Gewerken zusammenzuarbeiten - unabhängig von der zeitlichen Verzögerung, die durch die lange, frostige Winterperiode entstanden ist. 

 

Als unzufriedener und mit den Grenzen revolutionierendem Jugendlichen trat Daniel Lurz - trotz Abraten verschiedener Personen - eine Lehre als Straßenbauer bei Konrad Bau in Gerlachsheim an. "Meine Eltern waren froh, dass ich irgendwas machte. Mir war es ziemlich egal. Ein Jahr lang schlug ich mich lieblos mit einfachen Hilfstätigkeiten herum. Als ich dann zu einem anderen Polier kam, wurde es besser. Dieser förderte mich und zeigte mir Tipps und Tricks. Und ich bemerkte, dass es mir Spaß macht, im Straßenbau handwerklich mit anzupacken. Die haben mich im Team richtig gebraucht. Die Kollegen waren froh, dass ich dabei bin. Das hat mir unglaublich gut getan. Die wechselnden Arbeitsstätten faszinierten mich, da es immer andere Probleme gab, die es indiviuell zu lösen galt." erzählt der heutige Bauleiter von seinem holprigen beruflichen Start. "Der Anfang ist hart - auch körperlich hart. Wenn man nicht aus der Landwirtschaft kommt, ist man es nicht gewohnt, dass es keine Standzeiten gibt. Auf dem Bau geht es immer vorwärts."

Nach dem Abschluß der Spezialfacharbeiterprüfung als Straßenbauer reifte sein Entschluss weiterzumachen. "Zwei Jahre arbeitete ich als Straßenbauer, bis ich merkte dass ich mehr will als nur Arbeiten ausführen." In diese Zeit fällt eine Baustelle in Köln für die Firma Knauf, gefolgt von einer 6-wöchigen Baustelle bei Paris, die Daniel Lurz begleitet hat.

Herr Lurz besuchte die Meisterschule in Würzburg und bekam nach einem lernintensiven Jahr die Urkunde als Straßenbauermeister überreicht. Sein Wissensdurst war durch die Meister-Ausbildung noch größer geworden. Zum Bedauern seiner Kollegen, die ihn als guten Polier schätzten, machte Lurz die fachgebundene Hochschulreife nach, büffelt Mathemathik und Physik im Vorbereitungskurs an der FH Schweinfurt und begann ein Bauingenieur-Studium an der Fachhochschule Würzburg.

Als Jung-Bauleiter ist Herr Lurz an den Schwester-Standort Öhringen gewechselt. Dort lernt er das Geschäft eines Bauleiters unter der Ägide von Standortleiter Dipl.-Ing. FH Markus Kircher, der selbst die Karriere vom Kanalbauer zum Bauleiter hinter sich hat.

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