Schneider Bau

Bürgerinformation Gerlachsheim

Eine Möglichkeit, unseren globalen Fußabdruck hinsichtlich des Umgangs mit Ressourcen zu verkleinern, besteht darin beim Bauen weniger Materialien auf die Deponien zu fahren. Kann es uns gelingen, mehr mineralische Baustoffe wieder in den Kreislauf einzubringen?

In Gerlachsheim entwickeln sich die Ideen, eine Bodenverbesserungsanlage zu errichten. Dabei wird intensiv betrachtet, wie sich diese Produktion auf die Umgebung auswirkt. Im Rahmen des Antrags für eine BImSch Genehmigung (Bundesimmissions-Schutz Gesetz) werden Gutachten erstellt.

Lärm und Staub oder Arbeitsplätze und Zukunft des ländlichen Raums? Die betroffenen Bürger wurden in Gerlachsheim zu einer Bürgerinformation eingeladen. Dort standen sich harte Meinungen gegenüber. Etwa 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen zu dem Informationsabend in der Stadthalle in Gerlachsheim. "Wenn morgens um fünf die LKWs an meinem Haus vorbeifahren, weckt mich die Erschütterung aus dem Schlaf auf." - "Wenn wir dann vor dem Herrgott stehen was können Sie als Beitrag für die Welt nennen? Sie haben für mehr LKW Verkehr, Staub und Lärm gesorgt!"

Viele Menschen machen sich Gedanken, welche Zukunft der ländliche Raum hat. Der demographische Wandel, die Tendenz der Menschen in den Metropolregionen wohnen zu wollen, Schulen die geschlossen werden müssen, weil zuwenig Schüler vorhanden sind, Initiativen wie der Bürgerbus in Grünsfeld, die notwendig werden, weil die Infrastruktur nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben ist.

"Wir wolllen kleine und mittelständische Unternehmen und unterstützen diese auch. Die Mittelständler sind die Säulen Baden-Württembergs."

Die Diskrepanz Arbeitsplätze versus Belastung durch Staub, Lärm und Verkehr im persönlichen privaten Umfeld war deutlich in der Bürgerinformation spürbar. Die Lösung den Verkehr durch die Nachbargemeinden zu leiten, um damit Gerlachsheim zu entlasten,wurde diskutiert. Den Produktionsstandort in den Aussenbereich zu verlagern, wo niemand sich von den Produktionsbedingungen beeinträchtigt fühlt, scheitert an den Planungen der Raumentwicklung. Naturräume sollen geschont werden.

Helfen Sie mit, indem Sie Ihre Meinung einbringen - Gerne stehen wir für Gespräche zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner: Wolfgang Krauß, Markus Völlinger, Stefan Laufer, Markus Kircher, Eberhard Köhler

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