Schneider Bau

25 Jahre Schneider Bau

Von Marc Thorwartl

Bodenständigkeit - das ist eine der Philosphien des Unternehmens Schneider Bau in Heilbronn. Das änderte sich auch nicht angesichts des 25jährigen Jubiläums, das die Firma am Donnerstag in seinem Stammsitz in der Hans-Rießer-Straße 18 feierte. In einer ausgeräumten Fahrzeughalle wurde den Gästen in einem Festakt die Erfolgsgeschichte vor Augen geführt. ,,Wir sagen, was wir meinen und wir tun, was wir sagen!" Auf diesen Nenner brachte Eberhard Köhler, geschäftsführender Inhaber, das Unternehmen. Integration wird von der Politik stets gefordert, bei Schneider Bau hat sie längst Einzug gehalten. Italiener, Albaner, Türken, Serben, Kroaten und sogar Inder sind dort im Straßenbau beschäftigt. ,,Wir sind wirklich international", sagte Hans-Georg-Schmerer, Standortleiter und Prokurist. Die Zusammenarbeit sei über die Jahre gewachsen. Allerdings auch auf Grund der Tatsache, dass sich immer weniger deutsche Jugendliche für den Beruf des Straßenbauers entscheiden. Schmerer: ,,Wir haben Probleme diese für unsere Branche zu begeistern."

Nachhaltigkeit - das ist eine weitere Maxime, die sich das Unternehmen auf seine Fahnen geschrieben hat. Nicht nur beim Straßenbau. ,,Anlässlich des Firmenjubiläums hatten wir zu Beginn über eine Baumpflanzaktion nachgedacht, doch diese Pläne wurden schnell verworfen", erklärte Andreas Zipf, Bauleiter in Heilbronn. ,,Wir wollten etwas Besonderes in die Wege leiten." Das Projekt ,, Baum, Raum und Weg" war geboren. Azubis und auch ehemalige Mitarbeiter der Firma wurden im Laufe des Jahres an zwei Schulen und drei karitativen Einrichtungen tätig. An der Heilbronner Wartbergschule sind seitdem die neuen Sitzgelegenheiten im Schulhof ständig belegt, bei der Dammrealschule ziert eine farbige und in Pflastersteinen gefertigte Windrose den Untergrund. An beiden Lehranstalten opferten Schüler Teile ihrer Ferien, um bei der Gestaltung mitzuwirken. ,, Sie haben gemerkt, dass Arbeit auch ziemlich anstrengend sein kann und manche von ihnen stecken jetzt viel lieber die Nase in die Schulbücher", erklärte Doris Häber, Lehrerin an der Wartbergschule. Positiv äußerte sich ihre Kollegin Jutta Dertermann-Scharfy von der Dammrealschule. ,, Einige sind auf den Geschmack gekommen und scheuen die schwere, körperliche Arbeit nicht. Es wäre schön, wenn wir vielleicht auch ein Praktikumsprojekt mit Schneider Bau ins Leben rufen könnten." Eine Idee, die Schmerer wohl nur zu gerne aufnehmen dürfte, hatte er doch darauf hingewiesen, dass der Beruf des Straßenbauers eine hohe Qualifikation benötige, da immer komplexere Techniken Einlass finden.

Der Innenhof der Beschützenden Werkstätte in Talheim kann jetzt über einen Rundweg beschritten werden. ,,Es war unglaublich, wie schnell Schneider Bau damit fertig wurde und wie toll sie unsere eigenen Mitarbeiter bei den Baumaßnahmen integrierte", erläuterte Standortleiter Berthold Kirch. 

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